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Abenteuer auf Urlaubskurs

Urlaub ist die beste Zeit für Abenteuer. Vergessen Sie Ihren Alltag im Freien Fall oder gehen Sie mit einer Tauchschule dem Meeresboden auf den Grund. Auch ein neuer Tanzschritt kann zum aufregenden Erlebnis werden. Erobern Sie sich im Urlaub eine neue Dimension. Hier unsere Tipps.

Weltkulturerbe der Unesco

31 Denkmäler in Deutschland


sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt. Die Liste des Welterbes umfasst insgesamt 788 Kultur- und Naturstätten in 134 Ländern.


Völklinger Eisenhütte (1994)

Copyright: Völklinger Hütte Copyright: Völklinger Hütte

Als "Ikone der Industriekultur" wird sie gelegentlich beschrieben, ebenso als "Kathedrale der Arbeit": die Völklinger Hütte. 1986 stillgesetzt, nahm die UNESCO die Völklinger Hütte 1994 als erstes Industriedenkmal aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie in die Liste der Welterbestätten auf.

Das Völklinger Eisenwerk ist als Denkmal der Industriegeschichte Symbol einer zu Ende gehenden Epoche, die durch das Element Eisen und seine revolutionären technischen Möglichkeiten geprägt wurde.

Die Völklinger Hütte steht auch für die wirtschaftliche Prosperität Deutschlands und Europas, für die die Montanindustrie insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg eine Grundlage war

1881 von Herrmann Röchling erworben, entwickelte sich die Völklinger Hütte schnell zu einem der innovativsten und produktivsten Eisen- und Stahlwerke in Europa. Die Innovationsfreudigkeit der Unternehmerfamilie Röchling spiegelt sich auch heute noch in der Völklinger Hütte wieder. Die riesigen Maschinen und Anlagen auf über 600.000m2 ziehen die Besucher unwillkürlich in ihren Bann.

Die Gebläsehalle mit ihren über 6.000m2 Fläche ist heute aufregender Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte und Kongresse. Die dinosaurierhaften Gebläsemaschinen geben diesen Veranstaltungen eine einzigartige Atmosphäre. Die Möllerhalle, ehemals Zwischenlager für die angelieferten Rohstoffe, beherbergt in ihrem Untergeschoss ein ausgeklügeltes Abfüll- und Verladesystem. In dieser technisch beeindruckenden Anlage wurde die Ausstellung "Eisen-Fer" inszeniert, die ab 17. März 2002 wieder dort zu sehen sein wird. Rund um die Hochofengruppe hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit "Element Wasser - Elément eau" ein Sondierungsprojekt rund um das Thema Wasser gestartet, das in den kommenden Jahren Zug um Zug ausgebaut wird.

Die Kokerei mit Ihren riesigen Koksstampfmaschinen produzierte direkt vor Ort den Koks für die Hochöfen; seit der Stillegung der Hütte gilt sie als einer der idyllischen und beschaulichen Orte in der Völklinger Hütte.

Ab 2001 standen die Gichtbühne in 30 Metern Höhe und Hochofen VI den Besuchern wieder offen. Die Besucher der Völklinger Hütte haben den atemberaubenden Blick von der Gichtbühne auf Völklingen und die kompakteste Industriekulturregion Europas mit großer Begeisterung angenommen.



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