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Abenteuer auf Urlaubskurs

Urlaub ist die beste Zeit für Abenteuer. Vergessen Sie Ihren Alltag im Freien Fall oder gehen Sie mit einer Tauchschule dem Meeresboden auf den Grund. Auch ein neuer Tanzschritt kann zum aufregenden Erlebnis werden. Erobern Sie sich im Urlaub eine neue Dimension. Hier unsere Tipps.

Weltkulturerbe der Unesco

31 Denkmäler in Deutschland


sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt. Die Liste des Welterbes umfasst insgesamt 788 Kultur- und Naturstätten in 134 Ländern.


Der Muskauer Park (2004)

Quelle: Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau Quelle: Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

Der Muskauer Park (Park Muzakowski) wurde im Juli 2004 als gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Der Park wurde an beiden Ufern der Neiße entlang der deutsch-polnischen Grenze 1815 bis 1844 von Prinz Hermann von Pückler-Muskau mit den Mitteln der "Naturmalerei" als harmonisches Gartenkunstwerk angelegt. Er beeinflusste die Landschaftsarchitektur in Europa und Amerika. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit Polens und Deutschlands bei seiner Restaurierung ist beispielhaft.

Nördlich von Görlitz schuf Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) ein Gartenreich beachtlichen Ausmaßes. Der rund 700 Hektar große Park besteht auf deutscher Seite aus dem Schloss-, Bade- und Bergpark und auf polnischer Seite aus dem Unterpark, dem Arboretum und den Braunsdorfer Feldern. Bei der Gestaltung des Parks durch kunstvoll angepflanzte Gehölze und sorgsam platzierte Bauten nutzte Fürst Pückler die reizvolle Lage an den Hangterrassen des Neißetales. Die nachfolgenden Besitzer, Prinz Friedrich der Niederlande und Graf von Arnim-Muskau, vollendeten und pflegten Pücklers Werk bis zum Zweiten Weltkrieg. 1945 wurde der Park durch die neue deutsch-polnische Grenze in zwei Teile dividiert.

Als Grundlage für die Wiederherstellung und Pflege des Landschaftskunstwerks wurde 1989 ein Vertrag zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit geschlossen. In den 1990er Jahren intensivierte sich die deutsch-polnische Kooperation und entwickelte sich zu einem Vorzeigeprojekt internationaler Denkmalpflege - im Dienst der deutsch-polnischen Aussöhnung. 1992 übernahm der Freistaat Sachsen die ehemals Pücklerschen Anlagen. Neuer Hausherr wurde 1993 die Stiftung "Fürst-Pückler-Park Bad Muskau", auf polnischer Seite das Nationale Zentrum zur Untersuchung und Dokumentation der historischen Denkmäler in Warschau. Alle Restaurierungsmaßnahmen in den polnischen wie auch in den deutschen Anlagenteilen werden aufeinander abgestimmt, so dass der Park als Gesamtkunstwerk erhalten wird. Durch gemeinsame Wiederaufbauprojekte wurden grenzübergreifende historische Sichtbeziehungen wieder gewonnen, das Neue Schloss wiederaufgebaut. Im Oktober 2003 konnte auch die im Krieg zerstörte Doppelbrücke neu eingeweiht werden, die seitdem beide Parkhälften auf deutschem und polnischem Gebiet vereint.



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