Logo tourismuszentrale.info

Abenteuer auf Urlaubskurs

Urlaub ist die beste Zeit für Abenteuer. Vergessen Sie Ihren Alltag im Freien Fall oder gehen Sie mit einer Tauchschule dem Meeresboden auf den Grund. Auch ein neuer Tanzschritt kann zum aufregenden Erlebnis werden. Erobern Sie sich im Urlaub eine neue Dimension. Hier unsere Tipps.

Weltkulturerbe der Unesco

31 Denkmäler in Deutschland


sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt. Die Liste des Welterbes umfasst insgesamt 788 Kultur- und Naturstätten in 134 Ländern.


Dom und St. Michael in Hildesheim (1985)

Copyright: Stadt Hildesheim  Fotograf: Andreas Hartmann Copyright: Stadt Hildesheim Fotograf: Andreas Hartmann

Bereits 1985 wurden zwei Hildesheimer Denkmale von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen: St. Michael, eine der schönsten frühromanischen Kirchen in Deutschland, und die Bronzegüsse im Dom, einmalige künstlerische Leistungen von Bischof Bernward. Sie entsprechen den Kriterien der Einzigartigkeit und der historischen Authentizität, die ein Kulturdenkmal erfüllen muss, um von der UNESCO als Welterbe anerkannt zu werden, und gehören damit zu den bedeutenden Kulturgütern der Menschheit.

Die beiden Hildesheimer Denkmale sind herausragende Beispiele romanischer Baukunst. Sie symbolisieren die Schaffenskraft von Bischof Bernward, der die Stadt Hildesheim um das Jahr 1000 stark prägte und nach dem eine große schöpferische Kunstepoche in Deutschland, die Bernwardinische Zeit, benannt wurde.

Die Bronzegüsse im Dom, die Christussäule und die Bernwardstür, stellen Szenen aus dem Neuen und dem Alten Testament sowie aus dem öffentlichen Wirken Jesu dar. Die Türflügel, jeweils fast fünf Meter hoch und einen Meter breit, sind aus einem Stück gegossen - eine für die damalige Zeit bahnbrechende Leistung und technische Neuerung. Das Prunkstück im Inneren von St. Michael ist die bemalte Holzdecke, die den Jesseboom, den Stammbaum Christi, darstellt. Diese in Deutschland einzigartige Flachdecke vermittelt einen faszinierenden Eindruck romanischer Monumentalmalerei.

"Unsere Gäste können heute anhand verschiedener Rundgänge, wie beispielsweise `Auf den Spuren Bischof Bernwards` das Hildesheimer UNESCO-Welterbe erleben. Auch die beliebten historischen Kostümführungen führen zu den Welterbestätten. Außerdem haben Musikliebhaber die Möglichkeit, beide Bauwerke im Rahmen von Orgelkonzerten als eindrucksvolle Klangräume zu erfahren," so Katrin Groß, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins Hildesheim.



«zurück

Reiseziele und Adressen

Über unsere Komfortsuche finden Sie: Tourist-Informationen, Hotels, Unterkünfte, Theater, Museen, Freizeitparks und Spass- & Erlebnisziele.