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Abenteuer auf Urlaubskurs

Urlaub ist die beste Zeit für Abenteuer. Vergessen Sie Ihren Alltag im Freien Fall oder gehen Sie mit einer Tauchschule dem Meeresboden auf den Grund. Auch ein neuer Tanzschritt kann zum aufregenden Erlebnis werden. Erobern Sie sich im Urlaub eine neue Dimension. Hier unsere Tipps.

Weltkulturerbe der Unesco

31 Denkmäler in Deutschland


sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt. Die Liste des Welterbes umfasst insgesamt 788 Kultur- und Naturstätten in 134 Ländern.


Altstadt und Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar (1992)

Copyright: Der Rammelsberg  Fotograf: Reinhard Roseneck Copyright: Der Rammelsberg Fotograf: Reinhard Roseneck

1992 wurde das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg als erstes technisches Denkmal in Deutschland zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erhoben.

In der Tiefe des Rammelsberges ruhte einst das größte zusammenhängende Kupfer-, Blei- und Zinkerzlager der Welt. Bereits vor 3000 Jahren wurde hier Erz gewonnen. Vor etwa 1000 Jahren begann unter den Ottonen der systematische Erzabbau. 1988 wurde das Bergwerk stillgelegt. Erhalten blieb inmitten einer einzigartigen Kulturlandschaft ein herausragendes Ensemble von montanen Denkmalen über und unter Tage, und damit eines der beeindruckendsten historischen Montanreviere überhaupt: alte Halden des 10. Jahrhunderts, der farbenprächtige Rathstiefste Stollen aus der Zeit um 1150, tief in die Natur eingeschnittene Erzabfuhrwege, das geniale Wasserkraftsystem des Roederstollens um 1800, die Übertageanlagen des 20. Jahrhunderts als Kulminationspunkt der architektonischen und technischen Entwicklung der Zechenarchitektur u. v. m.

Zum Weltkulturerbe gehört auch die vom Bergbau geprägte Altstadt Goslar. Die ottonischen Kaiser verlegten ihre Pfalz hierher, ins Zentrum der entstehenden Wirtschaftsregion. Die Salier erweiterten sie zu ihrer größten Palastanlage. Um 1200 erlebten der Bergbau und die Stadt ihre erste große Blütezeit. Eine zweite Blüte begann ab 1450. Vor allem in dieser Zeit entstanden einzigartige Kulturdenkmale wie das Rathaus mit dem Huldigungssaal, Stadtkirchen, Hospitäler und stattliche Bürgerhäuser, denen die Altstadt bis heute ihr prachtvolles Aussehen verdankt.

Heute ist am Rammelsberg zur Bewahrung und Präsentation des authentischen Ortes eine der größten und originellsten musealen Einrichtungen in Deutschland entstanden. Im ungewöhnlichen Zusammenspiel von realem Arbeitsort, Denkmal und Museum werden faszinierende Sichten auf eine über Jahrtausende gewachsene Kultur der Arbeit möglich. Führungen unter Tage geben spannende Einblicke in 850 Jahre bergmännischer Arbeit. Auf Wanderungen wird der Einfluss des Bergbaus auf Kultur und Natur vermittelt.



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