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Schlemmerpartien

Wenn Liebe durch den Magen geht, dann erkundet man Deutschland am besten mit dem Gaumen. Sie werden sich mehr als einmal in dieses Land verlieben, denn von Westerland bis zur Zugspitze warten verführerische Leckerbissen auf Sie. Lesen Sie unsere Tipps:

Mit dem Krabbenkutter zum Labskaus-Essen

NordseekrabbenLiebhaber von Meeresfrüchten müssen es getan haben: In Büsum an der Nordsee kann man ein originales Fangschiff besteigen, um Krabben und Seesterne mit eigener Hand aus dem großen Netz zu fischen. Wieder an Land lockt das Nationalgericht "Labskaus" aus Rinderbrust, Fisch und Spiegelei. Dazu gibt es Kartoffeln und rote Beete. In Büchsen konserviert, kann man den einzigartigen Mix auch mit nach Hause nehmen.

Feinschmecker gestalten sich die perfekte Gourmet-Tour mit einer Inselfahrt in die Nordsee. Denn nirgends schmeckt ein Fisch so köstlich wie hier, wo er fangfrisch von erfahrenen Köchen zubereitet wird. Die Meeresluft würzt das Mahl zum Hochgenussß. Fähren auf die Nordseeinseln starten von Hamburg oder den Badeorten der schleswig-holsteinischen Küste.

Wer sein Geld und Hummer liebt, fährt nach Helgoland. Hier ist das Zangentier Spezialität und kostet weniger als sonst. Die einzige Hochseeinsel Deutschlands ist nicht nur ein atemberaubendes Naturschutzgebiet, sondern auch ein Paradies für Preisbewusste, denn hier wird weder Zoll noch Steuer gezahlt.
Krabbenkutterfahrt
Helgoland

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Die Sterne von Hamburg

Es ist wohl kein Zufall, dass der junge Star des Fernsehkochens aus Hamburg stammt. Tim Mälzer ist praktisch im Sternenhimmel der Gourmets aufgewachsen. In keiner Stadt Deutschlands tragen so viele Restaurants den begehrten Michelin-Stern für höchste Qualität im Etikett. Selbst Mälzers Serientitel "Cool Kochen" ist Hamburger Programm. Das Beste verbindet sich in der Hansestadt stets mit rücksichtsvoller Eleganz. Oder wie Heinrich Heine schon bemerkte: "Die Sitten sind englisch, das Essen ist himmlisch."
Unser Buchtipp!: Hamburg für Genießer

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Mit dem Spreewaldkahn zum Gurkenkosten

Die Ostsee bringt als kleine Schwester des wilden Bruders Nordsee auch mildere Fische auf den Tisch. Dorsch, Flunder und Hering, kurz angedünstet, mit frischen Kartoffeln und Kräutern sind ein Festmahl, das man in ganz Mecklenburg-Vorpommern genießen kann.

Das benachbarte Brandenburg wird auch gern "Gemüsegarten" von Berlin genannt. So ist das kleine Dorf "Beelitz" weit über seine Bundeslandgrenzen hinaus für seinen Spargel berühmt. Am besten isst man ihn mit frischen Kartoffeln in einem Landhausrestaurant am Ufer eines malerischen Sees.

Im wasserreichen Spreewald genießt man regionale Früchte auf ganz besondere Art. Mit dem Stechpaddel fährt man seinen Kahn über lauschige Kanäle und romantische Wasserstraßen zum Gurkenmuseum, wo die berühmten "Spreewaldgurken" aus der Originalzubereitung gekostet werden.

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Besuch beim Imker

In Mecklenburg, wo es zahllose Imkereien gibt, wartet der Gourmet-Spaß für Mutige. Die weiten Wiesen und dichten Wälder sind ein Paradies für Bienen. Imker laden zur garantiert stichfreien Begegnung mit den summenden Völkern ein. In Schauimkereien, Bienenmuseen oder gar beim Ferienaufenthalt auf dem Imkerhof macht man Bekanntschaft mit den fleißigen Wabentieren. Ein frisches Glas Honig muss natürlich mitgenommen werden.
Hier ein Bienenimker in Mecklenburg

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Sightseeing entlang der Currywurst

... und den kulinarischen Konsulaten der Welt
Das einzige wirklich Berlinerische Original-Rezept ist im Grunde die Curry-Wurst. Ein Berliner, der aus Amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, lag seiner Frau so lange mit seinem Gerede von Spareribs in den Ohren, bis sie würdigen Ersatz schuf: Gegrillte Brühwurst mit scharfer Sauce. Von "Konnopke am U-Bahnhof" in der Eberswälder Straße bis zur Steglitzer Wurstbude zieht sich ein lückenloses Currywurst-Budennetz durch die Stadt.

Inzwischen ist Berlin zum Mekka der Imbissstände erblüht. Wer die zahllosen Sehenswürdigkeiten ohne lange Mittagspausen besichtigen möchte, kann sich auf eine hochentwickelte internationale Fastfood-Kultur verlassen. Aus Kreuzberg kam der stärkste Konkurrent der Curry-Wurst: Grillfleisch im Fladenbrot, genannt Döner Kebab. Die Berliner Döner-Metzger unterhalten bereits einen Exporthandel ins Heimatland Türkei. Auch die arabisch-vegetarische Alternative Falafel gehört längst zur Speiseliste des Freilichtrestaurants Berliner Straßen.

Inzwischen bieten so gut wie alle großen Nationalitäten ihre "Take aways" in der Hauptstadt an. Japanisches "Sushi" können Eilige am Potsdamer Platz vom Fließband picken, in Mitte nimmt man Russische Plinis auf die Hand oder löffelt Ukrainische Soljanka im Stehen, in Charlottenburg gibt's Argentinische Empanada oder Mexikanische Tortilla zum Mitnehmen. Was auch immer Sie sich anschauen, lassen Sie sich die Vielfalt Berlins auf der Zunge zergehen.

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Flussfahrten mit "Ebbelwoi"

Wer in Frankfurt ein Ausflugsschiff besteigt, um den Main hinabzuschippern, dem wird die Kehle nicht trocken bleiben. Ein Glas Apfelwein zu trinken, gehört zum guten Ton im Hessischen Land. Auch landestypische Speisen hat die Region hervorgebracht. Für Hessisch-Unkundige hier eine kleine Übersetzungshilfe: Ebbelwoi - Apfelwein oder auch Cidre Eschte Frankforter mit Grie Soß - Frankfurter Würstchen mit Kräutersoße - Rippche - Gepökelte Schweinerippe

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Besuche beim Schwarzwaldbauern


Der Schwarzwald mit seinen imposanten dunklen Wäldern birgt Einiges an Geheimnissen. Eines davon ist die Kunst des Schinkenräucherns. Der würzig-rauchige Geschmack des Schwarzwälder Schinkens macht ihn vor allem auf dem 'Vesperbrettle' zu einer Delikatesse. Kenner schneiden den Schinken mit einem scharfen Messer in möglichst dünne Scheiben und essen ihn nur mit Bauernbrot.
Einen "echten Schwarzwälder" kann man direkt beim Bauern im Hofladen kaufen. Auch in den "Straußwirtschaften", den Probierstuben der Weinbauern bekommt man zum Badischen Wein eine deftige "Brotzeit" serviert.

Das üppige Pflanzenwachstum treibt außerdem zahllose Früchte und Kräuter. Für Hobbyköche und Gourmets wird eine ganz besondere Tour angeboten: Sternköche und Hoteliers erläutern auf geführten Wanderungen die kulinarischen Schätze am Wegesrand. www.schwarzwald-tourismus.info

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Unser Buchtipp:


Allen, die ihre nächsten Schlemmer-Partien in deutschen Regionen planen, möchte Touristen-information.de folgendes Buch empfehlen: Deutschland - Landpartien zum Genießen, erschienen beim Dumont Verlag

Mit dem Fernsehkoch zum teuersten Picknick der Welt

Die deutsche Küche hat für jeden Geschmack etwas zu bieten - für die sensibelsten Gaumen, anspruchsvollsten Genießer und einfach alle Leute, die gutes Essen zu schätzen wissen. Und davon scheint es in Deutschland immer mehr zu geben. Fernsehköche erzielen von Woche zu Woche höhere Einschaltquoten, ihr Image wächst stetig. Und so werden auch die Restaurants der großen Köche gern zu Reisezielen für einen Tagestrip erkoren.

So pilgert man ins Berliner Restaurant von Sarah Wiener, oder auf die Stuttgarter "Wielandshöhe" von Vincent Klink. Alfons Schubeck serviert in seinen "Südtiroler Stuben" Kalbshaxe und Tim Mälzer erwartet seine Gäste am Hamburger Museumshafen.

Man könnte meinen, ein erstklassiges Menü in feinem Ambiente sei genug Garantie für einen gelungenen Abend. Doch Starkoch Eckart Witzigmann gibt sich damit nicht zufrieden. Er vereint kulinarischen Höchstgenuss mit feinster Unterhaltungskunst. In seinem Bajazzo-Zelt werden ausgesuchte Delikatessen zur zauberhaften Show des Zirkus Roncalli serviert.

Das Gourmet-Zirkus-Zelt wird in Hamburg, Köln, Frankfurt und München aufgeschlagen. Wer sich ein garantiert unvergessliches Genusserlebnis leisten möchte, kann auch bei Johann Lafer im Hunsrück buchen. Der Chef der "Stromburg" lädt zum teuersten Picknick der Welt. Für 1200 Euro darf der Burggast in den Hubschrauber zum HeliGourmet nach Bacharach steigen. Auf der lichten Anhöhe werden die Grill-Menüs vom Meister persönlich zubereitet und mit königlichem Genuss verzehrt. Ein Laferscher Kochlehrgang und die HeliGourmet-Mütze sind im Preis inbegriffen. Ein Bericht vom HeliGourmetPicknick

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Essen mit Hochgenuss

Für Städtereisende im wahrsten Sinne des Wortes ein "Hochgenuss" sind die Restaurants in den Kuppeln der Fernsehtürme.

Das Berliner "Telecafé" auf der Drehscheibe bietet den ganzen Tag über eine reichhaltige Speisekarte, die alle Klassiker des guten deutschen Restaurants zu bieten hat. Während einer Stunde gleitet der Tisch an den Panorama-Scheiben vorbei und schließt so den Rundblick über das Wachstumswunder der Berliner Innenstadt.

Auch die Drehrestaurants von Mannheim und Düsseldorf bieten gehobene Menüs und einen fantastischen Panoramablick. Das Drehrestaurant im Münchener Olympiaturm toppt fast alle Kategorien. Die Münchener haben es zum besten Restaurant der Stadt erkoren. Hier entspricht die physische Höhe der Spitzenqualität der Speisekarte.

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