Logo tourismuszentrale.info

Hessen ein Land mit vielen Gesichtern
Tourismusauskunft-Hessen.info

Schloss in HessenIn Hessen trifft Mittelalter auf Moderne, neben unzählige Burganlagen findet sich gegenwärtige Industriearchitektur wieder. Schöne alte Städte wie Wiesbaden und Marburg laden zum bummeln ein, 45% des Landes sind mit Wälder bedeckt was für ausgiebige Wanderungen spricht. Wer sich für eine Radreise entschieden hat, kann zum Beispiel den Lahntalradweg, den Main-Radweg oder den Fuldaradweg für sich entdecken.

Landschaftliche Raritäten


Rüdeheim - Weltkulturerbe


RheintalSeit 2002 gehören das Mittelrheintal sowie die Stadt Rüdesheim offiziell zum UNESCO Weltkulturerbe. Diese Auszeichnung ist uns Ehre und Verpflichtung zugleich, die einmalige Kulturlandschaft am Rhein zu bewahren und Gästen aus aller Welt zu präsentieren.

"Die UNESCO würdigt das Obere Mittelrheintal als eine Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit. Die Landschaft weist einen außergewöhnlichen Reichtum an kulturellen Zeugnissen und Assoziationen historischer wie auch künstlerischer Art auf. Seine besondere Erscheinung verdankt das Mittelrheintal einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft und andererseits der Gestaltung durch den Menschen. Seit zwei Jahrtausenden stellt das Mittelrheintal einen der wichtigsten Verkehrswege für den kulturellen Austausch zwischen der Mittelmeerregion und dem Norden Europas dar. Die Kulturlandschaft des Oberen Mittelrheintals zwischen Rüdesheim, Bingen und Koblenz umfasst den südlichen, rund 65 km langen Abschnitt des Mittelrheingebietes - das Durchbruchstal des Rheins durch das Rheinische Schiefergebirge.

Das Felsenmeer


FelsenmeerDas Felsenmeer in Lautertal-Reichenbach im nördlichen Odenwald und damit im südlichen Hessen ist eine Felsenlandschaft aus Quarzdiorit, einem dunkelgrauen Granit. Sehenswert sind die bearbeiteten Steine im römischen Steinbruch. Bei vielen Steinen handelt es sich um Fehlproduktionen, die nicht abtransportiert wurden, und so noch heute an Ort und Stelle zu sehen sind. Neben "Sarg", "Schiff", und "Altarstein" ist besonders die "Riesensäule" interessant.

FelsenmeerVom Naturparkplatz "Felsenmeer" aus können Besucher direkt auf dem Felsenmeer den Südhang des Felsbergs erklimmen. Unter einer Holzbrücke hindurch, die die Felsen überspannt, wird nach zwei Dritteln des Weges zum Felsberggipfel die Riesensäule und ein Kiosk erreicht. Durch den römischen Steinbruch geht es am Altarstein vorbei zum Felsberggipfel (514 m ü. NN), auf dem sich ein Ausflugslokal und der Ohlyturm befinden. Dieser Aussichtsturm, der nach einem früheren Bürgermeister von Darmstadt benannt ist, ist baufällig und kann daher nicht bestiegen werden.
www.felsenmeer.org

Die Grube Messel - Unesco Weltkulturerbe


Grube MesselLandkreis Darmstadt-Dieburg ist ein stillgelegter Tagebau. Bekannt wurde die Grube Messel durch die dort gefundenen und hervorragend erhaltenen Fossilien von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Fischen, Insekten und Pflanzen aus dem Eozän. Besonders die Weichteilerhaltung bei Säugetieren macht die dort gefundenen Fossilien einzigartig. Am berühmtesten ist die frühe Pferdeart Hyracotherium, von der über 70 Individuen gefunden wurden.

Nach Einstellung des Ölschieferabbaus war geplant, die Grube mit Müll zu verfüllen. Proteste von Wissenschaftlern und der Bevölkerung und ein drastisch gesunkenes Müllaufkommen führten 1990 dazu, dass diese Pläne aufgegeben wurden. Die Grube Messel wurde vielmehr bei der UNESCO zur Aufnahme in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit angemeldet und dort am 8. Dezember 1995 eingetragen. Die Grube Messel ist damit die erste und bisher einzige Naturerbestätte Deutschlands. www.grube-messel.de

Hessische Spezialitäten


Apfelwein


ApfelweinApfelwein wird im Südhessischen und im Frankfurterischen auch Ebbelwoi, Äbbelwoi, Ebbelwei oder Stöffche genannt. Vermutungen zufolge kannten schon die Römer die Herstellung des Apfelweines auch in Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Erstmals wird der Apfelwein um das Jahr 800 erwähnt. 1754 wurde die erste Schankerlaubnis in Frankfurt erteilt, seit diesem Zeitpunkt wurde das Getränk auch versteuert. Apfelwein ist herkömmlich ein reines Naturprodukt. Wie "naturtrüb" der Apfelwein im Endeffekt ist, hängt davon ab, wie viel Klärstoffe sich durch die Zugabe von sauren Früchten bilden.

Handkäs mit Musik


Er wird aus Sauermilchquark hergestellt, der mit einem Quirl zerkleinert und dem noch Natron und Salz zugesetzt werden. Sein Fettgehalt liegt bei weniger als einem Prozent. Bei der Musik handelt es sich um eine Soße aus gewürfelten Zwiebeln mit Essig und Öl, Kümmel, Pfeffer und Salz, in die der Käse einige Tage eingelegt wird. Der Begriff Musik spielt hierbei auf die Geräusche an, die bei anschließenden Verdauungsprozessen entstehen, hervorgerufen hauptsächlich durch die rohen Zwiebeln.

HandkäseUm diese zu mildern, wird dem Handkäs Kümmel hinzugefügt. Eine andere Definition, was die Musik beim Handkäse sein soll, geht darauf zurück, dass Essig und Öl früher separat gebracht wurden und diese Flaschen beim Servieren aneinanderschlugen und somit die "Musik" machten. Zur Aussprache sei noch angemerkt, dass die Musik hessisch stets auf der ersten Silbe betont wird.

Kasseler Weckewerk


Kasseler WeckewerkWeckewerk wird nach unterschiedlichen Rezepten hergestellt aus altbackenen Brötchen, Fleischresten mit Schwarten vom Schwein, Gehacktem, Zwiebeln, Kümmel, Majoran, Salz, Pfeffer und Boullion. Die Zutaten werden durch den Fleischwolf gedreht und zu einer festen Masse verkocht. Es wird frisch serviert, mit Pellkartoffeln und Gurke gegessen oder in Scheiben geschnitten in der Pfanne gebraten. Zur besseren Verträglichkeit empfiehlt sich dazu unbedingt ein klarer Schnaps.

Berühmte Hessische Persönlichkeiten


Bernhard Klemens Maria Grzimek,


Grabin Oberschlesien;geboren am 13. März 1987 in Frankfurt am Main gestorben, war in den 1960er und 1970er Jahren aufgrund seiner regelmäßigen Fernsehmoderationen für den Hessischen Rundfunk der bekannteste und populärste Zoologe (West-) Deutschlands. Grzimek war Tierarzt und Verhaltensforscher, langjähriger Zoodirektor in Frankfurt am Main, erfolgreicher Tierfilmer, Autor sowie Herausgeber von Tierbüchern und einer nach ihm benannten Enzyklopädie.

Marcel Reich-Ranicki,


lebte Reich-Ranicki ab 1929 in Berlin und machte in Berlin-Wilmersdorf 1937 Abitur. Ein Antrag auf Einschreibung an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität wurde wegen seiner jüdischen Herkunft abgelehnt. Nach seiner Deportation 1938 nach Polen gelang ihm im Herbst 1942 zusammen mit seiner Frau Teofila die Flucht aus dem Warschauer Ghetto, wo er für den von den Nazis eingesetzten Judenrat als Übersetzer gearbeitet und unter dem Autoren-Pseudonym Wiktor Hart Konzertrezensionen in der zweimal wöchentlich erscheinenden Ghettozeitung "Gazeta ?ydowska" veröffentlicht hatte. Marcel Reich- ist ein deutscher Publizist und Literaturkritiker. Seine Autobiographie "Mein Leben" gehört zu den bedeutendsten Selbstzeugnissen des 20. Jahrhunderts.

Der Schinderhannes,


Schinderhannesals Johannes Bückler um 1777 in Miehlen geboren. 1803 in Mainz gestorben, war ein deutscher Räuber. Die Bande des Schinderhannes bestand aus ein bis drei Dutzend Mitgliedern, die bedarfsweise durch Boten zusammengerufen wurden, also durchaus normalen Tätigkeiten nachgingen. Die Bande lebte nicht nur von Diebstählen und Raub, sondern auch Erpressungen, die vor allem über Briefforderungen ausgeführt wurden. Bei Entführungen wurden aber die Opfer hier und da trotz Lösegeldzahlungen ermordet.
Auch gilt heute als gesichert, dass der Schinderhannes sich weder auf "den Krieg gegen Reiche, Juden und Franzosen" beschränkte, noch ein Wohltäter der Armen war.
Dennoch scheint es gerade unter den armen Bauern schon früh eine Unterstützung der Bande gegeben zu haben. Denn in den Augen des einfachen Volkes wurden die Juden von den Franzosen bevorzugt was Neid und Unmut hervorrief.

Mittelalter trifft Moderne


Frankfurt


FrankfurtFrankfurt ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Kontinentaleuropas. Als Messestadt hat Frankfurt weltweite Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Seit dem Mittelalter gehört die Stadt ohne Unterbrechung zu den wichtigsten urbanen Zentren in Deutschland. Die zentrale Lage von Frankfurt am Main in Europa trug maßgeblich zum Wachstum des Frankfurter Flughafens bei. Dieser ist einer der wichtigsten Passagier- und Frachtumschlagplätze Europas. Von hier aus bekommt man die größte Anzahl internationaler Anschlüsse weltweit. Eine Besonderheit Frankfurts ist die Skyline aus zahlreichen Wolkenkratzern, die zu den höchsten in Europa gehören.

Darmstadt


DarmstadtDarmstadt blühte in den vergangenen Jahrhunderten als Residenzstadt auf. Dazu bietet das Schlossmuseum im Glockenbau des Schlosses einen Überblick über 250 Jahre höfischen Lebens. Das berühmteste Exponat war die "Darmstädter Madonna" von Hans Holbein, die derzeit im Frankfurter Städel ausgestellt wird, allerdings in Zukunft eine neue Heimat in Darmstadt finden soll. Am Rande des Herrngartens liegt das barocke Prinz-Georg-Palais mit der Großherzoglich-Hessischen Porzellansammlung, die ihre umfangreichen Bestände - einzigartig z.B. die Fayencen der Manufaktur Kelsterbach - im passenden Ambiente präsentiert.

Jagdschloss KranichsteinIm Jagdschloss Kranichstein, einem der wenigen noch erhaltenen Renaissance-Jagdschlösser in Deutschland, befindet sich heute ein Jagdmuseum mit Jagdwaffen und Jagdgeräten, Einrichtungsgegenständen und Gemälden mit Jagddarstellungen.
Die Kunsthalle Darmstadt präsentiert im Jahr vier bis fünf Ausstellungen von nationalem und internationalem Rang. Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst. Ebenso bietet das neben dem Hochzeitsturm gelegene Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe wechselnde Ausstellungen.

Marburg


MarburgDurch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt mit dem Marburger Schloss und der Elisabethkirche über dem Lahntal. Das vom Tagestourismus hauptsächlich wahrgenommene Angebot in Marburg ist die Besichtigung der Elisabethkirche. Wer nicht mit dem Ausflugsbus anreist und gut zu Fuß ist, wird sich das Fachwerk-Ambiente der bergauf liegenden runderneuerten Marburger Oberstadt rund um das Rathaus sowie das Marburger Schloss und den Panoramablick von dort oben nicht entgehen lassen. Stadtführungen von 1,5 bis 2 Stunden (auch zu Sonderthemen wie Märchen, Romantikepoche etc.) lassen sich bei der Touristen-Information buchen.

Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute


Wanderer in HessenDie Route ist unterteilt in sechs Regionalschleifen und führt den Wanderer vorbei an Obstwiesen, Apfelweinlokalen und Apfelweinkeltereien. Die Wege sind mit dem einheitlichen Logo, einem Apfel, gekennzeichnet. Die am Weg gelegenen zur Apfelweinroute gehörenden Gaststätten sind ebenfalls gekennzeichnet. Wanderkarten sind über die Kommunen erhältlich. Als gemeinsame Informationsbroschüre wird regelmäßig der "Apfelbote" herausgegeben. In den einzelnen Regionen werden Veranstaltungen, Ausflüge und Führungen zu Apfelwein-Themen angeboten.

Hessische Wanderwege


Die Birkenhainer Straße


Eine wichtige Querverbindung zwischen Rheinfranken und Ostfranken war die Birkenhainer Straße im Mittelalter. Die fränkischen und hohenstaufischen Kaiser ritten auf ihr u. a. zu den Pfalzen Karlsburg und Salzburg. Von Hanau im Nordosten führt die Birkenhainer Straße über eine Länge von 71 km nach Gemünden am Main, stets über Bergrücken, da man damals schon beschwerliche Berg- und Talfahrten vermeiden wollte und um den weiten Umweg um das große Meinviereck über Mittelrheintal und Wertheim zu sparen Dieser legendäre Handelsweg, der viele Generationen von Spessarträubern zu immer neuen Untaten anregte, ist heute ein friedlicher und beliebter Fernwanderweg.

Der Eselsweg


EselswegVon Schlüchtern bis zum über Großheubach gelegenen Kloster Engelberg in der Nähe von Miltenberg verläuft der 111 Kilometer lange Eselsweg quer durch den Spessart. Die Wege, auf denen einst Esel Salz von Orb an den Main oder Glas von den Spessartdörfern in die Messestädte transportiert haben, eignen sich hervorrragend zum Wandern. Zu verdanken ist das in erster Linie dem Spessartbund, der Wege ausgewählt hat, die vielfach auf weichen Waldböden verlaufen, teilweise mit Gras bewachsen sind und bei denen allzu starke Anstiege vermieden werden. Auch die Esel mussten ja früher die Strecke bewältigen, und deshalb gibt es kilometerlange Abschnitte, die fast einer Höhenlinie folgen. www.naturpark-spessart.de

Freizeitparks für Groß und Klein


Vogelpark-Schotten


Vogelpark-SchottenDas kleine Naturparadies etwas außerhalb von Schotten gelegen, bietet ein farbenprächtiges Spektrum von Vögeln aus der ganzen Welt. In der gepflegten Außenanlage trifft man auf heimische und exotische Vogelarten. n unser tropisch angelegten Freiflughalle haben viele exotische Vogel- und Pflanzenarten ihren optimalen Lebensraum.

Hier kann man die zahlreichen Vogelarten ohne Gitter und Zäune beobachten. Ein Höhepunkt für unsere kleinen Gäste ist das Streichelgehege mit Ziegen und Schafen. Auch unsere Parmakänguruhs und die Lamas fühlen sich auf den saftigen Wiesen im Vogelsberg heimisch. www.vogelpark-schotten.de

Taunuswunderland


TaunuswunderlandMit 40.000qm ist das Taunus Wunderland so groß wie sechs Bundesliga-Fußballfelder! Da gibt es viel Platz für Abenteuer, Spiel und Spaß - alles unter Bäumen, in der guten Luft des Taunus. Über 30 Attraktionen bieten den Kids jede Menge Abwechslung: in einem gepolsterten Turm klettern, in einem Meer von weichen Bällen toben, mutig den Silberpfeil hinab rutschen, im Piratenschiff schaukeln, mit großen Augen durch den Märchenwald spazieren. Und dann sind da noch die Karussells, die Wildwasserbahn, die Achterbahnen, das Rutschenparadies, der Taunus-Simulator und vieles mehr. Da geht es richtig rund und hoch hinauf und rasend schnell bergab. Und die Zeit vergeht wie im Flug. www.taunuswunderland.de

Der Hessenpark

- das 1974 gegründete zentrale hessische Freilichtmuseum.Wie arm wäre Hessenpark Rüstungunser Leben ohne Zeugnisse unserer Vergangenheit! An über 100 Gebäuden, vom nordhessischen Gutshof, einem mittelhessischen Tagelöhnerhaus bis zum südhessischen Wirtshaus, können Sie hier in mehreren Baugruppen die ländliche Entwicklung Hessens der letzten 400 Jahre sehen und mitverfolgen. Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise: Lassen Sie sich davon beeindrucken, wie unsere Vorfahren gelebt und unter welchen - nicht immer leichten - Verhältnissen sie gearbeitet haben. Lassen Sie sich einbinden in das Dorfleben früherer Zeiten. Vergleichen Sie es mit dem Hessen der Gegenwart und Ihrer persönlichen Situation heute.

Bild- und Textmaterial von: http://de.wikipedia.org und www.pixelquelle.de

«zurück

Reiseziele und Adressen

Über unsere Komfortsuche finden Sie: Tourist-Informationen, Hotels, Unterkünfte, Theater, Museen, Freizeitparks und Spass- & Erlebnisziele.