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Bier, der Deutschen Liebstes

Brauerrei"Bier ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien das Schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste."
(Hildegard von Bingen, 1098 - 1179)

Seit Tausenden von Jahren leistet das Bier seinen großen Beitrag zur Alltagskultur der Menschheit. Und so ist ein Brauereibesuch auch wie die Pilgerfahrt an eine Kultstätte. Hier eine kleine Auswahl aus unserer Liste.

Klösterliches Bier in Bayern

In den Bayrischen Klosterbrauereien wurde Bier erstmals auf die noch heute übliche Weise hergestellt. Der Bayrische Herzog Wilhelm IV. formulierte 1516 das Reinheitsgebot für Bier, an das sich die meisten Brauereien noch heute halten. Die älteste Klosterbrauerei der Welt befindet sich im bayrischen Weltenburg und wurde 1050 gegründet. Dass Bayrisches Bier viel mehr Kulturleistungen hervorgebracht hat als das Münchner Oktoberfest, können Sie auch auf einer BierKulTour erleben. In der Landeshauptstadt München empfiehlt sich ein Besuch der Augustiner-Brauerei oder eines ihrer Brauhäuser. Hier wird Bier-Kultur seit 1294 gepflegt. Lassen Sie sich bei einer Besichtigung zeigen, wie sich der göttliche Segen in Hopfen und Malz entfaltet.

Der besondere Tipp: Das Kloster in Eggenfelden lädt Besucher ein, einen Tag lang wie ein Mönch zu leben. Es ist lustiger, als Sie denken. Oder Sie schauen sich die BierKulTour an.

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Der kultige Bierklang - Flensburger Plop

Was die Bayern erfanden, brauchte nicht lange, um auch bis in den hohen Norden zu schwappen. Die Flensburger Brauerei gehört zu den ältesten und bekanntesten von Schleswig-Holstein. Ihr streng nach dem Brauereigesetz gebrautes Bier erhält seine Frische durch das Flensburger Wasser aus den unterirdischen Gletscherströmen Nordskandinaviens.
Rund um ihr Bier haben die Flensburger den trockenen Witz der Nordbevölkerung zur Trinkkultur entfaltet. Flensburger Biergenuss ist entspannt, gelassen, aber niemals humorlos. Besonders stolz sind die Holsteiner auf den traditionellen Bügelverschluss, der andernorts längst durch den Kronverschluss abgelöst wurde. Lassen Sie sich am besten vor Ort zeigen, wie man beim Öffnen einen satten Plop' hinkriegt. Nach der Brauereibesichtigung empfehlen wir einen Besuch im Plop-Shop direkt an der Brauerei: Ob Leuchtfeuer oder Krawatten-Nadel, hier gibt es alles, was "flenst".

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Wupper Hell in der Badehalle

Die Wuppertaler Brauerei hat sich eine alte Badeanstalt zum Brauhaus umgebaut. Im imposanten Saal aus dem Jahre 1882 befindet sich nun eine der größten Biertheken Deutschlands, über der ein Modell der Wuppertaler Schwebebahn schwebt. Das Wupp-Bräu wird ebenfalls noch in Flaschen mit Bügelverschluß abgefüllt. Wer mehr über die Herstellung erfahren will, lässt sich von Braumeister Erik Grunewald das Geheimnis von Maische und Gärung erklären.

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Pilstradition in Sachsen

Das Radeberger Pilsner wurde als erstes deutsches Bier nach dem Originalrezept tschechischer Brauherren gebraut. Das goldgelbe Bier mit dem größeren Hopfenanteil gilt den Sachsen als Inbegriff für niveauvollen Lebensgenuss. Eine Brauereibesichtigung in der Bierstadt Radeberg, 15 km vor Dresden, macht mit der modernsten Brauereitechnik bekannt. Mit "Bierkutscher Ernst" kann man dann per Pferdewagen die Biergeschichte der Kleinstadt kennen lernen, zu der noch weitere kulinarische Spezialitäten gehören. Am Abend lockt ein Besuch in der majestätischen Dresdner Semperoper, die zum Wahrzeichen für das Radeberger Export-Bier geworden ist.

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Noch eins?

Wie unsere Beispiele zeigen, lassen sich Brauereien einiges einfallen, um Sie mit der tieferen Tradition ihres geistigen Getränkes vertraut zu machen. In unserer Liste finden Sie sicher eine Brauerei oder ein Brauhaus in Ihrer Nähe.

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